By Heike Wirth

Das Bildungs- und Ausbildungsniveau von Männern und Frauen unterscheidet sich in der Gegenwartsgesellschaft kaum noch. Die Brufschancen von Frauen haben sich verbessert, die Erwerbstätigkeit beider Ehepartner ist in den jüngeren Kohorten zur Selbstverständlichkeit geworden. Wirkt sich dies auf die soziale Selektivität von Heiratsbeziehungen aus? Das Buch geht auf der Grundlage empirischer Analysen dieser Frage nach.

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Meyer (1979, 1987), Ben-Porath (1982). Wenn man sich vor Augen halt, dass auch bei durch die Herkunftsfamilien 'arrangierten· bzw. 'erwiinschten' Eheverbindungen Nutzenerwagungen im Yordergrund standen, scheint sich die individuelle Partnerwahl von 'arrangierten' Heiratsbeziehungen vor allem darin zu unterscheiden. wessen 'Nutzen' im Yordergrund steht. B. Kinder, Ernahrung, Gesundheit, Zuneigung, FUrsorge und Erholung subsumiert, die durch die Interaktion von Menschen erzeugt werden. Weiterhin wird angenommen, dass die Produktion dieser HaushaltsgUter bestimmten Restriktionen unterliegt.

Wenn unter der Randbedingung der traditionellen Arbeitsteilung bei der Partnerwahl okonomische Ressourcen des Mannes gegen nicht-okonomische Ressourcen der Frau ausgetauscht werden, ist es bei einer Annaherung des Einkommenspotentials von Mannern und Frauen durchaus naheliegend, die okonomischen Ressourcen zu poolen, urn etwa bestimmte Dienstleistungen, die im gemeinsamen Haushalt benotigt werden, am Markt zu kaufen. Den kritischen Punkt dieses Erklarungsmodells sehe ich eher darin, dass die zentrale Annahme einer prinzipiellen Veranderbarkeit von sozialen Verhaltensweisen ausschlieBiich unter der geschlechtsspezifischen Perspektive diskutiert wird.

B. dass der Wunsch nach Kindem cinen zentralen Heiratsgrund darstellt oder dass die Quelle des Nutzens einer Ehe in der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung zu sehen ist. lt. Der Begriff 'Ehe" steht in dem Ansatz von Becker als Synonym fiir cine 'gemeinsame Haushaltsfiihrung' im Unterschied zu einem Singlehaushalt, die Argumentation kann also auch auf nichteheliche Lebensgemeinschaften iibertragen werden. Fiir eine ausfiihrliche, kritische Diskussion des New Home Economic Modells vgl. a. Meyer (1979, 1987), Ben-Porath (1982).

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